Ganze 36 Jahre betreut unsere Mitarbeiterin Sabine bereits die Auszubildenden bei Takko Fashion!

Sabine Senger-Giese ist Specialist im Bereich Learning & Development in der Takko Fashion Zentrale in Telgte. Ihr Weg im Unternehmen begann vor über 30 Jahren, als sie bereits während ihres Lehramt-Studiums als Aushilfe bei Takko Fashion arbeitete. Bevor sie jedoch ihr Referendariat begann, entschloss sie sich, einen anderen Weg einzuschlagen und startete 1991 ihr Ausbildung zur Handelsfachwirtin. Zur gleichen Zeit, als sie dann ihre Ausbildung erfolgreich abschloss, wurde dann auch die Ausbildungsabteilung bei Takko Fashion aufgebaut. Diese begleitete Sabine von Beginn an und ist seither in diesem Bereich eingesetzt.

Um vorab etwas Licht ins Dunkle zu bringen: Was ist ein Learning & Development Specialist?

Da wir als internationales Unternehmen eigentlich alles auf Englisch sagen, musste auch für meine Position ein englischer Titel her. Früher war der Learning & Development Specialist bekannt als ,,Ausbilder“, also jemand, der sich ausschließlich mit Themen rund um die rechtlichen und pädagogischen Grundlagen der Ausbildung kümmert.

Das klingt spannend. Wie kann man sich einen typischen Arbeitsalltag von dir vorstellen?

Einen ganz typischen Arbeitstag gib es eigentlich nicht. In meiner Position fallen natürlich viele administrative Aufgaben an, wie beispielsweise Einladungen zu Prüfungen verschicken, Verträge abwickeln, aber auch mit den anderen Ausbildern in Kontakt stehen, Vorstellungsgespräche führen, Ausbildungsmessen besuchen oder Seminare mit den Azubis durchführen.

Trotzdem passiert fast täglich irgendetwas, womit ich nicht gerechnet habe und was ich vorher nicht so richtig planen kann. Bei 500 Azubis im Außendient und einer großen Anzahl an Ausbildern ist es natürlich klar, dass auch Anfragen kommen, die etwas spezieller sind. Oft werde ich auch bei problematischeren Themen um Rat gefragt.

Was gefällt dir an deinem Job am besten?

Eigentlich genau  diese permanente Abwechslung. Mir gefällt es, dass ich mich ständig auf neue Gegebenheiten einstellen muss und beobachten kann, dass die Generationen sich stetig verändern. Früher hatte ich den Eindruck, als seien die Azubis das letzte Glied der Nahrungskette, heutzutage äußern sie schon ihre Meinung und die Kommunikation findet auf Augenhöhe statt.

Zudem finde ich es super, mich mit den Azubis zu beschäftigen, zu hören, was ihnen Schwierigkeiten bereitet und was sie für Probleme haben, aber dann auch mit Ihnen gemeinsam Lösungswege zu erarbeiten.

Was würdest du als deine größte Stärke beschreiben?

Ich glaube, dass ich eine gute Menschenkenntnis habe. Ich finde es wichtig, dass man immer wieder im Kopf behält, dass es Phasen im Leben eines Menschen gibt, in denen nicht alles rund läuft. Daher sollte man immer schauen, was den Menschen eigentlich ausmacht und was er für Talente und Potentiale mitbringt, die das Unternehmen  brauchen kann.

Beschreibe Takko Fashion als Arbeitgeber in drei Worten.

Schnell, unkonventionell, nettes Miteinander

Was war deine größte Herausforderung in deinen 30 Jahren bei Takko?

Puh, da gibt es so viele. Grundsätzlich kann ich sagen, dass ich das Vertrauen, das die Azubis mir entgegenbringen, sehr zu schätzen weiß. Allerdings ist es dann auch eine Herausforderung, wenn diese mit persönlichen Problemen und Schicksalen zu kämpfen haben und ich als Ausbilder mit ins Boot geholt werde. Manche Situationen sind für mich dann auch anfangs sehr fordernd. Allerdings lernt man dadurch auch, zukünftig schneller mit ähnlichen Situationen umzugehen zu können.

Und nun noch ein paar Fragen zu dir: Morgenmuffel oder Frühaufsteher?

Frühaufsteher!

Wenn du ein Tier wärest, welches und warum?

Eine Katze. Katzen lassen sich nichts aufzwingen, haben ihren eigenen Kopf und wenn sie keine Lust auf etwas haben, gehen sie einfach weg. Darin erkenne ich mich dann schon manchmal wieder ;-).

Was ist deine Lieblingsmusik?

Ich bin der größte ABBA-Fan auf der ganzen Welt. Ich kann jedes Lied auswendig und singe im Auto leidenschaftlich und lautstark mit…. Auch bei offenen Fenstern! :-)

Was ist dein Lebensmotto?

Nutze den Tag!

Letzte Frage: Was würdest du jemandem mit auf den Weg geben, der ganz am Anfang seiner Karriere steht?

Mache wirklich das, was dir Spaß macht, weil du das auch gut machst. Beiße dich nicht fest, dass du beispielsweise unbedingt ein Studium machen musst, denn man kann auch mit einer Ausbildung super glücklich und erfolgreich werden. Wenn man etwas hat, wofür man brennt, dann sollte man probieren, dieses Interesse auch beruflich weiter zu verfolgen. Das Berufsleben ist wie ein Baukasten. Mache etwas, womit du jetzt glaubst etwas anfangen zu können und viele Bausteine setzen sich auf dem Weg zusammen. Bleib immer neugierig, habe keine Angst, Neues auszuprobieren und nutze Chancen, die geboten werden. 

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